Für die Einen ist Las Vegas seit Jahren die Casinometropole, in der in allen Luxushotels um das große Geld gespielt werden kann. Für die Anderen ist das moderne Vegas viel mehr als ein Paradies für Spieler. Für sie ist Vegas ein Mittelpunkt aus der Welt der Musik, Shows und Artisten. In dem Artikel werden beide Seiten von Vegas beleuchtet.

Das alte Vegas

Las Vegas wurde in früheren Zeiten auch Sin City genannt, weil dort gespielt, geraucht und getrunken wurde. Es entstanden riesige Hotelkomplexe, welche mit eigenen Shopping-Centren und modernen Casinos ausgestattet wurden. Das Casino spielen war der Mittelpunkt von Vegas und Touristen kamen aus aller Welt, um dort ihr Hab und Gut zu verzocken. Eines der berühmtesten Hotels stellt das Bellagio dar, welches relativ zentral auf dem Las Vegas Strip  liegt. Ihr erkennt das luxuriöse Gebäude anhand der Menschenmassen, die sich vor den 300 Meter langen und bis zu 152 Meter hohen Wasserfontänen aufstellen.

New Vegas

Bekanntermaßen wurde im klassischen Las Vegas ein hoher Anteil des Umsatzes in den Casinos bei Klassikern wie Poker, Roulette, Slots und Black Jack erwirtschaftet. Heute hat sich das Bild der größten Stadt Nevadas verändert. Lediglich ein Viertel des Umsatzes wird in den staatlich konzessionierten Casinos eingenommen, wohingegen drei Viertel auf Showkarten und Luxusartikel entfallen.

Moderne Shows

In der einstigen Casinometropole treten heutzutage viele populäre Sänger auf. So füllt die kanadische Sängerin Celine Dione, die mit Titeln wie „Where Does My Heart Beat Now“ oder „My Heart Will Go On“ berühmt geworden ist, regelmäßig das Kolosseum des Caesar Palace. Bis Ende nächsten Jahres wird sie dort mit einem Orchester auftreten und den Besuchern ein Spektakel darbieten.

Mit über 570 Millionen verkauften Alben ist der Brite Elton John noch erfolgreicher als die weibliche Musikerin. Als Location für seine im September und Oktober geplanten Auftritte dient für ihn ebenfalls das Caesars Hotel. Weitere Interpreten, die auf der Webseite des Hotels aufgelistet werden, sind Shania Twain und Rod Stewart.

Neben den Musikern gibt es die besten Artisten der Welt im Cirque du Soleil zu bestaunen, welche mit einer fantastischen Wassershow im Bellagio Hotel aufwarten. In ihren weiteren Shows geht es beispielsweise um Musiker wie Elvis oder die Beatles.

Eine Ikone, die regelmäßig in Las Vegas auftritt, ist David Copperfield. Schon seit Jahren verzaubert der beste Illusionist der Welt die Vegas Touristen und ist seitdem das Aushängeschild des MGM Grand Hotel.

Gelungene Kombination – Ein Fazit

Das heutige Las Vegas ist besser als je zuvor. Die Kombination aus Shows, Konzerten und der Casinowelt weiß zu gefallen und lockt jährlich rund 40 Millionen Besucher aus aller Welt in die Wüstenstadt. Und wem das nicht genug ist, der darf gerne einen Trip zu den umliegenden Nationalparks oder dem Grand Canyon auf sich nehmen oder in einem der Einkaufszentren vergnügen. Ebenfalls stellen die Pool-Landschaften in den 5. Sterne Hotels, die verhältnismäßig günstig gebucht werden können, eine Alternative dar. Unser Fazit: Ein Ausflug nach Las Vegas lohnt sich für euch auf jeden Fall. Natürlich wenn man sich über die Spiele vorher noch informieren will, kann man Casinotoplists besuchen.

In den vergangenen Jahren hat sich Macau zum größten Zentrum für Spielkasinos weltweit entwickelt. Somit hat die Glücksspiel-Hochburg inzwischen Las Vegas in Amerika und Monte Carlo in Europa um Längen überholt; vielleicht noch nicht ganz bezüglich des Bekanntheitsgrades, aber zumindest gemessen am Jahresumsatz.
Das Glücksspiel ist in Macau zwischenzeitlich zur Haupteinnahmequelle der chinesischen Stadt geworden. Ungefähr 70 Prozent der Einnahmen der Stadtverwaltung fließen aus den Steuerzahlungen der Kasinos in die Stadtkasse. Im Jahr 2010 erwirtschafteten die Kasinos einen Jahresumsatz von beinahe 24 Milliarden Dollar, gut viermal so viel wie die Spielbanken in Las Vegas. Mittlerweile hat Macau aufgrund des Glücksspiel-Booms den treffenden Beinamen “Las Vegas des Ostens” oder “Monte Carlo von Asien” erhalten.

Zur Geschichte des Glücksspiels in Macau

Das Glücksspiel in Macau hat im Jahr 1962 seinen Ursprung. Bereits 1961 gründete das “Urgestein des Glücksspiels” Stanley Ho sein Unternehmen STDM in Macau. Dieses bekam ein Jahr später von der damals noch portugiesischen Regierung das Glücksspielmonopol zugesprochen, was die Firma und ihren Begründer zu internationaler Bekanntheit und immensem Reichtum führte. 1999 fiel die ehemals portugiesische Kolonie wieder an die Volksrepublik China zurück und im Jahr 2002 wurde das staatliche Glücksspielmonopol aufgehoben. Ein regelrechter Run auf die Stadt setzte ein. Die Kasinobetreiber aus Las Vegas witterten ihre Chance und eröffneten riesige Kasinokomplexe, die einen regen Zulauf bekamen. Auch Stanley Ho expandierte weiter und hatte keinesfalls Einbußen durch die einfallende Konkurrenz. Da das Glücksspiel in Macau, einem Sonderverwaltungsgebiet Chinas, nicht wie im restlichen China verboten ist, pilgern jährlich nicht nur ausländische Spielfreudige, sondern ganze Horden von Chinesen in das Spielerparadies, um ihr Glück zu versuchen.

Beliebte Spielkasinos in Macau und ihre Hotels

Die Kasinos in Macau sind durchgehend 24 Stunden geöffnet. Das Konzept der Kasinobetreiber ist dabei stets dasselbe: Das Glücksspielerlebnis wird kombiniert mit hervorragendem Essen, einer riesigen Auswahl an Hotelzimmern, wechselnden Events und interessanten Messen. Im Folgenden ist eine Auswahl der größten und beliebtesten Glücksspielhäuser in Macau aufgeführt.

Kasino und Hotel Sands Macau

Die Kasinobetreiber von “Las Vegas Sands” ergriffen kaum zwei Jahre nach dem Fall des Monopols in Macau die Gelegenheit und eröffneten 2004 das Kasino “Sands Macau”. Das Kasino liegt im Herzen der Stadt und ragt mit seiner goldenen Fassade weit übers Stadtpanorama hinaus auf. Das Sands Macau Hotel verfügt über 51 luxuriöse Suiten und bietet mit seinen exklusiven Restaurants, den vielen Events und allabendlichen Unterhaltungsprogrammen ein reichhaltiges Verwöhnerlebnis für seine Gäste. Gemessen an den jährlichen Bruttogewinnen gilt das Sands Macau als das erfolgreichste Kasino rund um den Globus.

Venetian Macau Resort Hotel Kasino

2007 eröffnete die Las Vegas Sands Gesellschaft ein weiteres Kasino-Resort mit einem unglaublichen Potenzial. Das Venetian Macau Kasino ist das zweitgrößte Gebäude der Welt (das größte ist momentan das Fabrikgebäude der Firma Boeing in Washington). Die gigantische Kasino- und Hotelanlage dehnt sich auf 550 000 m² Nutzfläche aus, kostete 2,4 Milliarden US-Dollar und verfügt über 3000 exquisite Zimmer, 870 Spieltische, 26 Kasinos, 3400 einarmige Banditen, 30 Restaurants, 350 Geschäfte und rund 16 000 Angestellte. Das Messe- und Konferenzzentrum des größten Kasinos der Welt ist alleine 120 000 m² groß, der Unterhaltungssektor verfügt über 15 000 Sitzplätze und das Cirque du Soleil-Theater über 1800 Sitze. Das prunkvolle Inventar und die hochwertige Ausstattung wurden beeinflusst von chinesischen und venezianischen Stilmitteln. Überdies sorgen venezianische Gondeln und eine Nachbildung des Markusplatzes von Venedig für staunende Gesichter bei den Besuchern.

Kasino und Hotel Grand Lisboa

Bei der Ankunft im Hafen von Macau springt einem zuallererst der mächtige Kasino- und Hotelkomplex Grand Lisboa ins Auge. Mit seiner imposanten Fassade, die einer Lotusblume nachempfunden ist, aber auch ziemlich an eine überdimensionale Ananasfrucht erinnert, überstrahlt das mit 261 Metern höchste Gebäude der Halbinsel die Glücksspielerstadt. Geplant wurde das beeindruckende Bauwerk von den Architekten Ng Chun Man und Dennis Lau aus Hongkong. Die Anlage wurde im Februar 2007 eröffnet und ist eine Erweiterung des “Kasino Lisboa”, das sich in den 60er Jahren als erstes Kasino in Macau etabliert hatte. Mit seinen etwa 2500 Zimmern und den sechs Bars und Restaurants lockt das dem Komplex zugehörige Hotel Lisboa jährlich Tausende Glücksspielfans nach Macau.

Sehenswerte Höhepunkte in Macau

Wer sich einmal eine Pause vom Glücksspiel gönnen möchte, findet in der beeindruckenden Stadt zahlreiche sehenswerte Attraktionen. Der eindrucksvolle historische Stadtkern Macaus wurde 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt und lädt zu einem Erkundungsgang ein. Unbedingt sehenswert ist die Ruine der berühmten Pauluskirche, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet wurde und seit diesem Zeitpunkt von insgesamt drei Bränden zerstört und mühsam wieder aufgebaut wurde. Nach dem letzten verheerenden Feuer 1835 jedoch blieb nur noch die Front des Sakralbaus stehen. Das Fassadensegment gilt als eines der bedeutendsten Relikte christlicher Architektur in Asien. Der im ausgehenden 19. Jahrhundert angelegte Lou Lim Ieok Garden ist eine prachtvolle chinesische Parkanlage mit herrlichen exotischen Pflanzen, Pavillons und Teichanlagen. Der Templo Kun Iam Tong ist ein faszinierender, von Räucherstäbchen umwölkter Ort, der mit seinen vollendeten Porzellanreliefs aus der Zeit der Mingdynastie den Besucher verzaubert und für mystische Urlaubserinnerungen sorgt.

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Allgemeines

Atlantic City ist eine 40.000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat New Jersey, die vor der Ostküste der USA auf Absecon Island und – wie ihr Name vermuten lässt – am Atlantischen Ozean liegt.
Die kleine Metropole ist bekannt für ihren sieben Kilometer langen Boardwalk am Strand, für Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitparks, das „Steel Peer“ beispielsweise, vor allem jedoch für seine Casinos und das aufregende Nachtleben mit Shows, Unterhaltung und der Hoffnung auf den großen Gewinn.

Atlantic City wird als „The Gambling City of the East Coast“ (Die Spielstadt der Ostküste) bezeichnet. In Hinblick auf die Anzahl der Spielstätten, die Einnahmehöhe und die Größe ist sie nach Las Vegas die zweitgrößte amerikanische Stadt dieser Art. Jährlich werden etwa 30 Millionen Besucher in ihren Bann gezogen. Nicht nur internationale Gäste, sondern auch Kurzurlauber aus der Region oder anderen Städten der Ostküste, die für das Vergnügen in den Casinos nicht bis Las Vegas fliegen möchten.

Entwicklung des Glücksspiels in Atlantic City

Nach der Legalisierung des Glücksspiels im Jahr 1976 eröffneten die ersten Casinos: das Resorts, das Ceasars und das Bally’s. In den Achtzigern wurden sechs weitere aus dem Boden gestampft: das Harrah’s, das Hilton Holdings, das Tropicana, das Trump Plaza City, das Trump Marina und das Showboat. Anfang der Neunziger fügte das Trump-Unternehmen ein weiteres Casino hinzu: das Trump Taj Mahal. Das jüngste Casino von Atlantic City ist das Bogota.
Seit der Staat New Jersey ein Gesetz verabschiedet hat, welches auch kleineren Casinos, also Einrichtungen mit weniger als zweihundert Räumen, den Betrieb erlaubt, plant die Firma Hard Rock International den Bau eines solchen überschaubaren Glücksspiel-Resorts.

Gut zu wissen

Gespielt wird in Atlantic City das ganze Jahr über, sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Wenngleich die optimale Reisezeit das Frühjahr und der Sommer sind, lohnt sich auch eine Reise in der Nebensaison, da die Hotels dann oftmals spezielle Angebote haben.
Wie überall in den USA ist auch in Atlantic City Volljährigkeit Voraussetzung für den Besuch eines Casinos und den Genuss von Alkohol. Gäste müssen also das einundzwanzigste Lebensjahr erreicht haben.

Die besten Casinos

Caesars Atlantic City
Auf 44.196 m² findet der Besucher mehr als 3.000 Slotmaschinen, und zahlreiche Tische, an denen Black Jack, Roulette, Würfeln, Baccara, Pai Gow Poker und Pai Gow Tiles gespielt wird. Daneben kann man sich im elektronisch betriebenen Rapid Roulette oder Sic Bo versuchen. Die Poker-Arena ist technisch hochausgestattet und bietet vollen Service, der zudem für das leibliche Wohl sorgt.
Das sichern auch zehn Restaurants und Bars ab, beispielsweise das „Mia“, das „Primavera“ oder „Nero’s Grill“. In der „Toga-Bar“ legen ab 22 Uhr DJs auf. Für mehr Unterhaltung sorgen die namhaften Gäste des Etablissements, unter anderem Michael Bolton und Diana Ross.
Ausreichend Entspannung findet der Gast in den Zimmern des zugehörigen Hotels, im Wellnessbereich oder am Skydeck-Pool.

Trump Taj Mahal Casino Resort
In diesem spektakulärem Nachbau des Taj Mahal, warten mehr als 3.500 Einarmige Banditen darauf bedient zu werden. Wer Tischspiele aufregender findet, hat die Wahl zwischen Baccara, Black Jack, Würfeln, Roulette, Glücksrad und vielen mehr. Die Pokerhalle des Trump Taj Mahal wird als eine der renommiertesten des Landes gerühmt. Neben herkömmlichem Poker können abgewandelte Versionen, beispielsweise Caribbean Stud Poker, gespielt werden.
Vier gehobene Restaurants servieren Steaks, Sushi und italienische Küche. Fünfzehn weitere Restaurants, Bars und Coffee Shops bedienen auch einfachere Ansprüche in ungezwungener Atmosphäre.
Für abwechslungsreiche Abendunterhaltung sorgen beispielsweise Stars wie DJ Tiesto. Vom Tag relaxen kann man in den Zimmern des zugehörigen Hotels oder im SPA-Center, der über ein breitgefächertes Angebot verfügt.

Borgata Hotel Casino & Spa
Auch im Borgota hat der Gast eine beinahe unzählige Auswahl an Möglichkeiten sein Glück herauszufordern. Sei dies an Slotmaschinen, bei allen bekannten Tischspielen oder dem Poker.
Darüber hinaus sorgt das Etablissement mit regelmäßigen Veranstaltungen für Kurzweil. Stars wie David Guetta und Ricky Martin werden engagiert, um das Nachtleben nur wenige Meter abseits der Spieltische aufregend zu gestalten.
Der Wellnessbereich erfüllt höchste Ansprüche, ebenso die in vier Kategorien gegliederten Zimmer des zum Komplex gehörenden Hotels.

Die besten Hotels

Wer mehr als einen Tag in Atlantic City bleibt, was unbedingt empfehlenswert ist, darf sich zwischen etwa zwanzig Hotels entscheiden. Vom Luxus-Etablissement bis hin zum schlichten Motel – jede Preisklasse ist vertreten.

Das Sheraton Atlantic City Convention Center Hotel ist das einzige Fünf-Sterne-Hotel der Stadt. Wie der Service lässt auch die Ausstattung der Zimmer keine Wünsche übrig. Gebucht werden können Deluxe-Zimmer, Club-Zimmer, Präsidenten- und VIP-Suites.
Das Hotel verfügt über einen Wellnessbereich, über Konferenzräume, eine Club-Lounge und ein Restaurant, dessen Chief die Gaumen von Gourmets erfreuen wird.

Das mit vier Sternen bewertete Harrah’s Resort Atlantic City empfängt seine Gäste mit einen Casino. Die 1.630 Hotelzimmer gewähren zumeist einen speziellen Ausblick, wählbar sind beispielsweise der Harbour Tower Deluxe Room oder der Waterfront King Room.
Relaxen und Genießen ist in den Restaurants, Bars, dem SPA-Bereich oder am tropischen Pool, der unter einer Glaskuppel liegt, angesagt.

Ebenfalls mit vier Sternen ausgezeichnet wurde das Chelsea Hotel. Bei einer Buchung profitieren Gäste von der ausgezeichneten Lage am Boardwalk und der Strandnähe.
Alle Bereiche des Hotels sind technisch auf den neuesten Stand. Jedes der 331 Zimmer gibt Wohlfühlgarantie. Aus drei Kategorien hier wählt der Besucher, mit welchem Ausblick er einschlafen und aufwachen möchte.
Ein Swimmingpool auf dem Dach, ein Gourmetrestaurant und eine Lounge mit Kamin laden den Gast ein, die Eindrücke eines sowohl spannenden als auch amüsanten Tages sickern zu lassen.

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Die Frage nach der Legalität von Onlinecasinos und, ob es gesetzlich erlaubt oder verboten ist, von Deutschland aus im Internet an Glücksspielen teilzunehmen, beschäftigt schon seit Jahren Betreiber wie Besucher der virtuellen Casinos, ebenso wie auch Rechtsexperten und die einschlägigen Medien. Leider ist die Rechtslage nach wie vor unklar.

Onlinecasinos betreiben ihre Geschäfte zumeist von Offshore-Finanzplätzen. Viele verfügen über staatliche Genehmigungen von EU-Ländern. In der Bundesrepublik sind nur Glücksspiele mit deutscher Lizenz legal, zumeist werden diese vom Staat selbst ausgerichtet wie Lotterien, Sportwetten und Spielbanken. Eine einheitliche europaweite Regelung gibt es noch nicht, was die Rechtslage verkompliziert. In jedem Staat gelten eigene Richtlinien, was in Zeiten von Internet und europäischer Integration alles andere als zeitgemäß ist. Allein die Frage, was ein Glücksspiel überhaupt ist, wird überall anders beantwortet. Zwar verbietet das Strafgesetzbuch grundsätzlich Glücksspiele ohne behördliche Zulassung und auch der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag erscheint eindeutig, wenn er in § 4 vorschreibt, Glücksspiele im Internet seien verboten. Ob solche nationalen Vorschriften allerdings Bestand behalten können, ist derzeit noch unklar. Fälle in denen Spielern in Onlinecasinos wegen der Teilnahme an illegalen Glücksspielen verurteilt worden, sind bislang jedenfalls noch nicht bekannt. Ermittlungsverfahren werden meist wegen der geringen Schuld eingestellt. Eine rigorose Verfolgung von Onlinespielern erscheint einerseits weder praktisch möglich noch verhältnismäßig. Ferner müssten höchste Instanzen dann prüfen, inwieweit die nationalen Verbotsvorschriften überhaupt noch im Einklang mit EU-Recht stehen, eine Gefahr, der sich die deutschen Behörden wohl ungern aussetzen würden.

Ein Blick ins Strafgesetzbuch

Das Verbot von öffentlichen Glücksspielen in Deutschland ohne behördliche Lizenz und die Werbung hierfür findet sich in § 284 des Strafgesetzbuches (StGB). Dort heißt es, dass, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft wird, wer illegale Glücksspiele veranstaltet oder „Einrichtungen hierfür bereithält“. Hierzu zählen auch Glücksspiele, die, wenn sie „gewohnheitsmäßig veranstaltet werden“, in geschlossenen Gesellschaften oder Vereinen stattfinden. Der dritte Absatz sieht härtere Strafen von drei Monaten bis fünf Jahren Gefängnis für Veranstalter von Glücksspielen vor, wenn diese gewerbs- oder bandenmäßig handeln. Der vierte Absatz verbietet bei Androhung einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder Geldstrafe das Werben für solche Glücksspiele. Auch die Teilnahme an solchen Glücksspielen ist nach dem Strafgesetzbuch verboten und wird in § 285 mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen beziehungsweise mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten bestraft.

Soweit die graue Theorie aus dem Strafgesetzbuch. § 284, welcher die Veranstalter illegaler Glücksspiele mit Strafe bedroht, ist, von kleineren Veränderungen abgesehen, beinahe 140 Jahre alt. Hierin liegt, wie so oft, eine Schwierigkeit bei der Umsetzung von gesetzlichen Regelungen, die nämlich aus einer Zeit stammen, dass sie die Falllagen in der Moderne überhaupt noch nicht bedacht haben können. Die Gesetzgeber von einst dachten wohl eher an illegale Kartenrunden in den Hinterzimmern dubioser Kaschemmen oder Hütchenspieler in Seitengassen. Bei denen gibt es keine Unklarheit darüber, wo das Glücksspiel stattfindet und vor ihnen gab es sicherlich tatsächlich ein Schutzbedürfnis, da es sich um Gauner und Falschspieler handelte, die am liebsten anonym bleiben wollten und aus der Dunkelheit ihrem betrügerischen Tagwerk nachgingen. In den modernen Zeiten der neuen Medien, der europäischen Integration und der Globalisierung sieht das anders aus. Erstens, weil heutzutage Glücksspiele im Internet angeboten werden können und sich hier die Frage nach dem „wo?“ stellt. Findet das Spiel, an dem ein deutscher User von zu Hause aus teilnimmt, der Anbieter aber auf Malta sitzt, nun in Deutschland oder auf Malta statt? Und zweitens trifft das Verbot heute auch seriöse börsennotiert Firmen, die genau Rechenschaft über ihre Gewinnchancen, Zufallsgeneratoren, Regeln aber auch ihrer Bilanzen geben; zumindest dann, wenn man unter der „behördlichen Erlaubnis“ nur eine deutsche Konzession versteht, eine EU-Lizenz aber nicht.

Die Frage nach dem Ort

Im Zivilrecht hat sich die Rechtsmeinung durchgesetzt, dass deutsches Recht auch nur auf deutsche Internetseiten Anwendung findet. Als Kriterien zählen hier die Sprache oder die Top-Level-Domain aber auch Inhaltliches wie die Währung oder der Leistungsort. Die strafrechtliche Auslegung hingegen ist noch uneinheitlich. Der wichtigste Fall, der in diesem Zusammenhang zumeist zitiert wird, betrifft ein Urteil, das der Bundesgerichtshof im Jahre 2000 gesprochen hat. Damals ging es um eine australische Website, auf der der Massenmord an den europäischen Juden zu Zeiten der nationalsozialistischen Diktatur geleugnet wurde. Die sogenannte „Auschwitz-Lüge“ ist laut § 130 StGB als „Volksverhetzung“ in der Bundesrepublik verboten und strafbar. Die höchstrichterliche Rechtsprechung entschied, dass in diesem Fall das deutsche Strafrecht sehr wohl greife, da die Seite ja auch von Deutschland aus abrufbar sei. Diese Interpretation würde, angewandt auf Veranstaltung und Teilnahme von Casinos im Internet ohne deutsche Genehmigung, bedeuten, dass sich jeder, der online bei Casinos, die ihren Sitz und sogar eine staatliche Lizenz im Ausland haben, gemäß § 285 StGB strafbar mache. Nicht nur, weil ein solcher Anspruch des deutschen Strafrechts in der Praxis wohl kaum vollständig und gerecht zu halten wäre, traf das BGH-Urteil in der Literatur auf weitreichende Kritik. Der BGH verkenne, so die Kritiker, das globale Ausmaß und die grenzenlosen Auswirkungen des Internets und gehe irrigerweise davon aus, solche Fragen in Zeiten von weltweiter Vernetzung und Globalisierung noch national regeln zu können. Ferner käme es zur chaotischen Rechtslage, dass ein deutscher User der im Internet an den Spielen eines beispielsweise in Malta lizenzierten Anbieters teilnimmt, sich strafbar mache, würde er aber nach Malta reisen und dort spielen, das deutsche Strafrecht keine Beanstandung sähe. Viele Experten gehen also zukünftig davon aus, dass, sollte es zu einem Gerichtsprozess kommen, in welchem diese Frage, vielleicht hier im Zusammenhang mit Onlinecasinos, erneut aufgeworfen werde, die Entscheidung von 2000 korrigiert werden müsse.

Die Frage nach der behördlichen Erlaubnis

In Zeiten der europäischen Integration stellt sich die Frage, wie es sich mit behördlichen Verboten beziehungsweise Erlaubnissen der einzelnen Nationalstaaten verhält. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Jahr 2003 folgenden Fall zu entscheiden: Dem italienischen Buchmacher Piergiorgio Gambelli wurde vom italienischen Staat untersagt, Wetten für einen britischen Buchmacher, welcher über eine Lizenz im Vereinigten Königreich verfügte, in Italien zu vermitteln, woraufhin er vor dem EuGH klagte. Der EuGH gab dem Kläger Recht. Die Lizenz eines anderen EU-Staats reichte den Richtern in Straßburg aus und sie verboten Italien, Gambelli das Anbieten seiner Spiele zu untersagen. Auch hier ist aber die Folge, insbesondere für Deutschland, leider immer noch nicht einwandfrei geklärt. Die EU lässt nämlich Ausnahmen zu, wenn ein EU-Mitglied durch das Angebot aus dem Ausland seine inneren Interessen stark gefährdet sieht. Was dies genau bedeutet, werden wohl auch in Zukunft die Gerichte zu entscheiden haben. Jedenfalls sind schon heute Entscheidungen deutscher Gerichte bekannt, welche das „Gambelli-Urteil“ anwandten und ausländische Anbieter in Deutschland zuließen. Ein eindeutiges höchstrichterliches Grundsatzurteil indes liegt noch nicht vor. Momentan jedenfalls versucht die deutsche Politik weiterhin, wie durch den Glücksspielstaatsvertrag, die Möglichkeiten ausländischer Wettanbieter zu verhindern, was auch deshalb auf Kritik stößt, da der deutsche Staat selbst ja Glücksspiele wie Sportwetten und Lotterien anbietet.

Fazit

Es lässt sich zusammenfassen: Noch ist es theoretisch verboten, von Deutschland aus in Onlinecasinos zu spielen, auch wenn das Verbot so gut wie gar nicht verfolgt wird. Ob die deutschen Vorschriften aber überhaupt Bestand haben, sollte es einmal zu einem Gerichtsverfahren bis in höchste Instanzen gehen, ist mehr als fraglich. Die Zukunft des Glücksspielrechts bleibt also spannend und es bleibt auf zeitgemäße, internationale Rechtssicherheit zu hoffen.

Tags: Gambelli-Urteil, Legalität, Piergiorgio Gambelli

An dieser Stelle möchten wir euch jede Woche vier lesenswerte Blogartikel zum Thema Glücksspiel vorstellen:

Kostenlos-Pokern.at informiert über einen großen Pokerwettbewerb, bei dem ein Sponsorvertrag und viele Bargeldpreise winken

DerPokerProfi.com geht der Frage nach, ob man vom Pokern leben kann

PrintingMoney beschäftigt sich mit dem Thema “Ist Poker Glücksspiel?”

Der deutsche Sportverband legt einen eigenen Entwurf für den Glücksspielstaatsvertrag vor

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Allgemeines

Die Stadt Reno wartet im Bundesstaat Nevada auf einer Höhe von etwa 1.300 Metern über dem Meeresspiegel auf ihre Besucher. Am Fuß der Sierre Nevada gelegen, besticht die drittgrößte Stadt Nevadas durch eine tolle landschaftliche Kulisse und ein durchgehend mildes Klima. Profitierend von den Bergen und der Nähe zum berühmten Lake Tahoe bietet Reno sommers wie winters zahlreiche Möglichkeiten zu Unternehmungen an der frischen Luft. In seiner Umgebung befinden sich achtzehn Skigebiete, namhafte Golfplätze, mehr als tausend Wander- und Mountainbikerouten und zahlreiche Gewässer, welche die Herzen von Hobbyfischern und Wassersportlern höher schlagen lassen.

In aller Munde und Magnet für mehr als fünf Millionen Besucher pro Jahr ist Reno jedoch auch Dank seines quirligen Nachtlebens und der Casinos, in denen sich Volljährige rund um die Uhr im Glücksspiel versuchen können. Sobald die Dunkelheit einsetzt erstrahlen seine Straßen in jenen bunten Lichtern, die Spaß und Nervenkitzel versprechen. Zudem bekannt als „The Biggest Little City in the World“ wird Reno oft als kleine Schwester von Las Vegas betrachtet und mitunter auch als Rettung für alle jene, die in Las Vegas übereilt Hochzeit gehalten haben.

Sehenswürdigkeiten

Abgesehen von Besuchen in den Casinos lohnt sich ein Abstecher ins „National Automobile Museum“, wo über zweihundert Oldtimer des Casinokönigs William Harrah ausgestellt sind. Neben zahlreichen skurrilen Modellen gibt es dort die luxuriösen Schlitten von Elvis Presley und John F. Kennedy sowie den vergoldeten DeLorean aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ zu bestaunen.

Wer sich weniger für Automobile und mehr fürs Einkaufen interessiert, der wird, neben vielen weiteren Möglichkeiten Downtown, im „Legends at Sparks Marina“ auf seine Kosten kommen. In der mit Wasserfällen und Skulpturen aufwändig gestalteten Einkaufspassage können die beim Roulette oder Black Jack gewonnenen Dollars gegen Schnäppchen vom Designer eingetauscht werden.

Geschichte des Glücksspiels in Reno

Wenngleich die Gesetzgebung des Jahres 1861 das Betreiben von Glücksspiel untersagte, wurde es in den Hinterzimmern der Renoer Hotels und Saloons fortgeführt. Mit der Eröffnung des Harolds Club um 1930 brachte Raymond “Pappy” Ingram Smith das Kartenspiel nicht nur auf die Main Street, sondern eröffnete auch Frauen die Möglichkeit zu spielen.
Ab den 70er Jahren setzte der Gambling Boom in Reno ein. Ein Casino nach dem anderen eröffnete: das Eldorado, das Sundowner, das Fitzgerald und das Circus Circus waren die ersten, gefolgt vom Comstock und vom Onslow, dem Kolonial, dem Flamingo Hilton und dem MGM Grand. Letzteres war einmal das weltgrößte Casino und läuft inzwischen unter dem Namen Reno Hilton.
Mit dem Silver Legacy eröffnete im Jahr 1995 der höchste Casino Tower in Nevada. Über spektakuläre Skywalks können die Besucher vom Silver Legacy zum Circus Circus und dem Eldorado spazieren.

Berühmte Casinos

Zu den am häufigsten frequentierten Casinos der Stadt zählt das Peppermill. Neben Poker, Craps, Black Jack, Würfelspielen, Roulette und Baccara werden auch weniger traditionelle Spiele angeboten, beispielsweise Fortune Pai Gow Poker. In weiteren Hallen werden Sportwetten und das alte chinesische Keno durchgeführt.
Im „Bimini“ und im „Chi“ ist Fine Dining in spektakulärem Ambiente angesagt. Der schnelle Hunger hingegen kann unter anderem im „Sport Deli“ gestillt werden.

Mit einem ähnlichen Angebot wartet das Eldorado auf. 1.300 Einarmige Banditen können hier bedient werden. Daneben gibt es Tische, an den Black Jack und Roulette abgehalten wird. Auch Pokerspiele, Sportwetten und Keno sind an der Tagesordnung.
Im Eldorado freuen sich acht Restaurant darauf, die Gaumen der Gäste verwöhnen zu dürfen – ob in noblem Rahmen und vom Gourmetkoch zubereitet oder eher einfach – für jeden Appetit findet sich etwas.

Das Harrah‘s zählt zu einer der besten Adressen, was Glücksspiel in Reno betrifft.
Neben zahllosen Spielautomaten stehen dem Glücksjäger Tische zur Verfügung, an denen er einen Einsatz beim Black Jack, Craps, Roulette oder Pai Gow Poker wagen kann.
Der Hungrige hat im Harrah’s die Wahl zwischen einem Amerikanischen Steakhouse und dem „Ichiban“, wo Steaks nach Japanischer Art zubereitet werden. Des weiteren kann in diesem Restaurant Sushi probiert werden.

Das Circus Circus gehört nach all den Jahren noch immer zu den beliebtesten Casinos. Dort gibt es 900 Spielautomaten und eine große Anzahl an Spieltischen, wo Black Jack, Roulette, Big Six oder Craps gespielt wird. Als Veranstalter des „Biggest Little Poker Tournament“ begrüßt es alle passionierten Poker-Spieler.
Acht Restaurants sorgen im Circus Circus dafür, dass seine Gäste gestärkt in die nächste Runde gehen, beispielsweise das „Mexitalia X-Press“, das „Rock & Rita’s“, das „Westside Deli“ und das „Garden Grill“.

Im Atlantis lockt neben den üblichen Spielautomaten, Pokerräumen und Spieltischen ein High-Limit Bereich, in welchem besonders hohe Einsätze, zum Beispiel beim Black Jack, möglich sind. Überdies besteht im Atlantis die Möglichkeit Online Video Poker zu spielen.
Besucher dieses Casinos haben die Qual die Wahl unter elf Restaurants. Auf der Sky Terrasse warten beispielsweise die „Sushi-Bar“ und die „Oyster-Bar“. Gäste, die lieber weniger extravagant speisen, kommen möglicherweise im „Atlantis Steakhouse“ oder im „Bistro Napa“ auf den Geschmack.

Berühmte Hotels

Wer mehrere Tage in Reno bleiben möchte, sollte eine Hotelbuchung unter der Woche in Erwägung ziehen. Von Montag bis Donnerstag sind vergleichsweise preiswerte Zimmer zu haben, während die Preise an den Wochenenden um etwa 50 Prozent angehoben werden.

Alle oben genannten Casinos beherbergen auch Hotels, deren Gästen es weder an Service noch an Komfort mangeln wird. Neben stilvoll eingerichteten Zimmern und Suiten, verfügen alle Hotels über Fitnessräume, Indoor Pools und Wellnessbereiche.
Das „Concierge Tower at Atlantis Casino Resort Spa“ ist ein Fünf-Sterne-Etablissement, dem die mit vier Sternen bewerteten „Harrah’s Hotel Reno“, „Grand Sierra Resort and Casino“ und „Peppermill Resort Spa Casino“ jedoch kaum nachstehen. Das „Hilton Garden Inn Reno“ ist ein schickes Drei-Sterne-Hotel, in welchem ein abwechslungsreich verbrachter Tag in Reno ähnlich entspannt ausklingen kann.

Tags: Harrah’s Hotel Reno, Legends at Sparks Marina, Peppermill, Raymond Ingram Smith, Reno, Sport Deli

Einige Zahlen zu Las Vegas:

- 1905 gegründet
- 150.000 Betten für Gäste
- 30 Krankenhäuser
- 31 Millionen Touristen und 6 Millionen Geschäftsleute besuchen Las Vegas jährlich
- Durchschnittstemperatur: 8°C
- Durchschnittstemperatur im Juli: 33°C
- 558.000 Einwohner (Stand: 2008)
- Über 8 Milliarden Dollar Umsatz machen alleine die Casinos pro Jahr
- Fast 130.000 Hochzeiten pro Jahr (Stand: 2004)

Tags: Las Vegas Besucher, Las Vegas Touristen, Las Vegas Zahlen

Um unseren Besuchern, welche nach Las Vegas reisen wollen einen kleinen Vorgeschmack auf das schöne Wetter zu geben, könnt ihr euch auf dieser Seite stets das aktuelle Las Vegas Wetter anzeigen lassen.

Tags: Las Vegas Wetter


Wie funktioniert Craps?

Grundlegendes über Craps:

Das Würfelspiel Craps ist vor allem in den USA sehr beliebt. Dort zählt es zu den klassischen Casino-Spielen und ist somit in fast jedem Casino anzutreffen. Es leitet sich von dem englischen Wort Crab, zu Deutsch Krabbe, ab. Dies war schon im 16. Jahrhundert der Begriff für den Wurf eines Einser-Pasches. Craps wird auch oft als Craps shooting oder Seven Eleven bezeichnet.

Die Grundregeln:

Craps ist ein relativ komplexes Casino-Spiel und scheint auf den ersten Blick sehr kompliziert zu sein. Die Grundregeln des Würfelspiels hat man allerdings schnell verstanden:

Das Ziel besteht darin, auf die richtigen Würfelergebnisse zu setzen und somit seine Wetten gegen die Bank oder gegen Mitspieler (Fader) zu gewinnen. Dazu wird zunächst einmal der Spieler (Shooter) bestimmt. Dies geschieht entweder durch Auswürfeln oder nach beliebiger Wahl. Die Reihenfolge des Shooters variiert anschließend im Uhrzeigersinn. Gespielt wird mit 2 Würfeln, wobei der Shooter der Einzige ist, welcher würfelt.
Vor dem Wurf werden zuerst die Wetten (Erklärung weiter unten) getätigt. Dabei setzt der Shooter einen beliebigen Betrag (Banco), die restlichen Spieler setzen dagegen. Sind alle Wetten abgeschlossen, so darf der Shooter seinen ersten Wurf tätigen, genannt „Come Out Roll“.
Würfelt der Shooter beim „Come Out Roll“ eine Summe von 7 oder 11 (ein sog. Natural), so gewinnt er sofort.
Würfelt er dagegen die Summe 2, 3 oder 12, so hat der Shooter direkt verloren und die Mitspieler gewinnen den Einsatz – dies ist der sog. Crap.
Sollte der Shooter eine Augensumme von 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 würfeln (ein Point), dann gewinnt und verliert zunächst einmal niemand. In diesem Fall geht es in die zweite Runde. Würfelt man nun dieselbe Augenzahl wie in der Runde zuvor, so gewinnt man sofort. Sollte der Shooter die Summe 7 würfeln, dann hat er die Runde verloren. Sollte man eine andere Kombination würfeln, so muss man erneut würfeln. Bei der dritten Runde gelten die gleichen Regeln wie in der zweiten Runde. Das Spiel bzw. eine Runde ist vorbei, sobald man dieselbe Augenzahl wie in der ersten Runde erreicht hat oder man eine 7 würfelt.
Sollte der Shooter gewinnen, so hat er die Möglichkeit weiterzuspielen. Allerdings darf er anschließend keine Gewinne aus der Bank entnehmen. Sollte der Shooter im ersten Wurf einen Crap geworfen haben, so hat er ebenfalls die Möglichkeit weiterzuspielen, oder aber er gibt die Würfel im Uhrzeigersinn weiter. Bei dem Wurf einer Sieben (nach der ersten Runde) muss der Shooter die Würfel weitergeben.

Nun zu den unterschiedlichen Wetten:

Pass:
Diese Spielart zählt zu den beliebtesten Wetten bei Craps. Gespielt wird hier nach den Basisregeln, welche weiter oben beschrieben sind. Bei dieser Variante setzt man auf den Gewinn des Shooters. Die Wetteinsätze werden auf die Spielfläche Pass gelegt und müssen vor dem ersten Wurf (Come Out Roll) getätigt werden.
Sollte der Shooter gewinnen, so bekommt man seinen Einsatz im Verhältnis 1 zu 2 ausgezahlt. Der Vorteil der Bank ist bei dieser Spielvariante sehr gering. Er beträgt gerade einmal 1,4 Prozent. Dass bedeutet, bei 100 Euro Spieleinsatz, würde die Bank einen Umsatz von 1,4 Euro machen.

Don’t Pass:
Im Prinzip funktioniert diese Wette genau umgekehrt wie die Pass-Wette. Man wettet also gegen den Shooter. Dazu setzt man seine Jetons auf das Don’t-Pass-Feld. Der einzige Unterschied besteht darin, dass eine 12 einen nichtigen Wurf (stand-off) darstellt. In diesem Fall verliert noch gewinnt man. Dies wird als Crap 12, manchmal auch als Crap 2, bezeichnet.
Genau wie bei der Pass-Wette, werden auch hier die Einsätze vor dem Come Out Roll getätigt. Der Hausvorteil liegt ebenfalls bei 1,4 Prozent. Ohne die Crap-12- bzw. Crap-2-Regel läge der Vorteil der Wette zugunsten des Spielers.

Come Bet:
Hierbei platziert man seine Einsätze auf dem Come-Feld. Die Come-Bet-Wette ist ähnlich zur Pass-Wette. Der Unterschied liegt darin, dass diese Wette nach dem Come Out Roll gesetzt wird. Sollte also bei der Come Out Roll eine Point-Zahl gewürfelt werden, so gewinnt man, wenn der nächste Wurf ein Natural (eine 7 oder eine 11) ist.
Wird allerdings ein Craps nach dem Come Out Roll geworfen (Augenzahl 2, 3 oder 12), so hat man sofort verloren.
Sollte abermals eine Point-Zahl gewürfelt werden, dann wird diese zum sog. Come-Point. Wird die Come-Point-Zahl ein weiteres Mal gewürfelt, bevor eine 7 fällt, so hat man die Runde gewonnen. Andernfalls verliert man die Wette.
Das praktische an dieser Wette ist, dass man zu jedem beliebigen Zeitpunkt einsteigen kann, außer vor dem ersten Wurf.
Genau wie die Pass- und Don’t-Pass-Wette, wird auch diese im Verhältnis 1:2 ausgezahlt.

Don’t Come Bet:
Diese Wette ist wieder nahezu das Gegenteil der Come-Bet-Wette. Nach dem ersten Wurf setzt man seine Jetons auf das Feld Don’t Come. Man gewinnt bei einer 2 oder einer 3 und verliert sofort bei einer 7 oder einer 11. Sollte eine 12 fallen, so geht diese Wette unentschieden (stand-off) aus.
Fällt eine der übrigen Zahlen (4, 5, 6, 8, 9 oder 10), so werden die eingesetzten Jetons auf das entsprechende Feld verschoben. Sollte nun zuerst eine 7 fallen, bevor die Zahl gewürfelt wird, auf welcher die Jetons sitzen, gewinnt man die Wette. Sollte dies nicht der Fall sein, hat man verloren. Auch bei dieser Wette erhält man seinen Einsatz im Verhältnis 1 zu 2 zurück.

Odds:
Dies ist eine Zusatzwette und kann nur zusammen mit Pass, Don’t Pass, Come und Don’t Come gesetzt werden.
Man kann dabei zu jedem Zeitpunkt entscheidet, ob man seinen Einsatz auf die Felder 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 setzen möchte. Die entsprechende Zahl muss erscheinen, bevor eine 7 fällt, andernfalls hat man die Wette verloren.
Die Einsätze können dabei beliebig variiert oder zurückgezogen werden (vor dem Wurf).
Die Gewinnquoten sind:

Für eine 4 oder 10: 1 zu 2
Für eine 5 oder 9: 2 zu 3
Für eine 6 oder 8: 5 zu 6

Die Quoten hängen also davon ab, welche Zahl des Shooters der Point ist.

Big 6:
Man wettet, dass eine 6 vor der 7 fällt.

Big 8:
Man wettet, dass eine 8 vor der 7 fällt.

Aces:
Hierbei wettet man, dass bei dem nächsten Wurf eine 2 erscheint.

Any 7:
Der nächste Wurf ist eine 7.

Any 11:
Der nächste Wurf ist eine 11.

Any Craps:
Beim nächsten Wurf fällt eine 2,3 oder 12.

Place Win:
Der Spieler wählt eine bestimmte Zahl (4, 5, 6, 8, 9 oder 10). Die gewählte Zahl muss vor der 7 fallen.

Place Lose:
Das Gegenteil zum Place Win. Man wettet, dass eine 7 vor der gewählten Zahl (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) kommt.

Field:
Hierbei ergibt jeder Wurf einen Gewinn oder einen Verlust. Man gewinnt bei den Zahlen 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12. Man verliert lediglich bei der Augensumme 5, 6, 7 oder 8.

Buy:
Diese Wette ist wie die Place-Win-Wette aufgebaut. Allerdings erhält die Bank eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 %. Dadurch entstehen faire Quoten und die Bank kann ihren Vorteil leicht anheben.

Lay:
Funktioniert nach dem gleichen Prinzip der Place-Lose-Wette. Auch hier erhält die Bank eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 %.

Hardway:
Hier wettet man auf eine Doublette (z.B. zwei Vierer), bevor die 7 fällt.

Horn:
Eine Wette, dass im nächsten Wurf die Zahl 2, 3, 11 oder 12 fällt.

Ergänzungen zu den Regeln und Allgemeines:

Gewürfelt wird bei Craps ohne Würfelbecher. In der Regel wirft man die Craps-Würfel (African Dominoes) dabei gegen eine Wand.
Die Würfel sind, im Gegensatz zu herkömmlichen Würfeln, nicht an den Ecken abgerundet, sondern haben eine eckige Form. Zudem sind die Würfel rot und durchsichtig. Die Augenzahl wird in Weiß angegeben.

Sollten die Mitspieler (Faders) weniger als das Banco setzen, so geht der Differenzbetrag an den Shooter. Tritt das Gegenteil ein, also zahlen die Faders mehr ein als im Banco zurzeit liegt, so hat der Shooter die Möglichkeit die fehlende Differenz in das Banco einzuzahlen.
Des Weiteren hat man stets die Option, Nebenwetten (Side bets) abzuschließen. Diese richten sich in der Casino-Variante immer gegen die Bank und nicht gegen die Mitspieler. Zu den Side bets zählt z.B. das Wetten auf eine bestimmte Augenzahl.

Strategien:

Eine richtige Strategie gibt es für Craps eigentlich nicht. Über das Gewinnen und Verlieren entscheiden die Würfel und das Glück. Der einzige Vorteil, den man sich verschaffen kann, liegt in der geschickten Nutzung der unterschiedlichen Ereigniswetten.
Bei einigen Wetten stehen die Gewinnchancen relativ hoch, andere sind zu riskant und sollten daher grundsätzlich vermieden werden. Wer sein Glück jedoch herausfordern will, der kann natürlich auch auf die lukrativen Wetten setzen.

- Pass Line, Don’t Pass Line, Come Bet & Don’t Come Bet:
Hierbei handelt es sich um die klassischen Wetten mit dem geringsten Vorteil der Bank. Bei diesen Wetten sollte man bleiben, wenn man langfristig Gewinn erzielen möchte.

- Field, Big 6, Big 8 & Any Craps:
Diese Wetten sind nicht zu empfehlen, da sie kleinere Gewinnchancen bieten.

- Nicht zu riskant spielen. Bei Craps kann man schnell verlieren. Wichtig ist, dass man stets einen kühlen Kopf behält und die Einsätze nicht zu hoch ansetzt.

- Vor dem Spielbeginn sollte man sich ein Limit setzten – bei welchem Verlust bzw. bei welchem Gewinn man aussteigen will. Zudem sollte man realistisch in Bezug auf die Gewinnchancen sein. Besser auf Wetten mit höheren Gewinnchancen setzen, anstatt seine Wette auf einen immensen Gewinnbetrag zu platzieren.

- Alternativ kann man auf die Option Odds setzen. Dabei handelt es sich um eine Variante, wobei man seine Wette abschließt, nachdem ein Point gewürfelt wurde. Im Falle eines möglichen Gewinns erhöht sich der Gewinnbetrag um ein Vielfaches des getätigten Einsatzes.
Die Odds-Wette ist allerdings nur bei den einfachen Wetten (Pass Line, Don’t Pass Line, Come Bet und Don’t Come Bet) möglich.

Tipps & Ratschläge:

Prinzipiell sollte man die Regeln genauestens kennen, bevor man mit dem Spiel beginnt. Ohne entsprechende Vorkenntnisse kommt man schnell aus dem Takt – Craps ist ein sehr schnelles Spiel. Gerade für Anfänger ist das Casino-Spiel sehr hektisch, dadurch kann es passieren, dass man relativ schnell durcheinander kommt.
Daher unbedingt mit der Materie vertraut machen, bevor man zum ersten Mal in das Spiel einsteigt und hohe Wetten platziert.

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Fans von Glücksspiel (Craps, Roulette, Blackjack, aber auch Slots) sollten auf jeden Fall ein mal im Leben nach Las Vegas reisen. Mittlerweile ist dies sogar für den kleinen Geldbeutel möglich. Je nach Jahreszeit kosten Flüge unter 500 Euro (hin und zurück, aktuelle Preise hier: Klick) und Hotels kosten pro Zimmer (egal, ob 1 oder 2 Personen) in hochwertigen Hotels (z.B. Luxor) teilweise nur 30-40 Euro / Nacht.

Ich war 2010 2x in Vegas und würde gerne meine Hotelerfahrungen mit euch teilen:

Excalibur
Großes familienfreundliches Hotel mit Mittelklasse-Buffet, gutem Service und Fitnessbereich. Die Zimmer sind leider schon etwas älter und entsprechen einem deutschen 2-3 Sterne Hotel. Dafür aber sauber und sehr günstig.

Luxor
Liegt direkt neben dem Excalibur und beeindruckt durch das außergewöhnliche Design (das Hotel stellt eine Pyramide dar). Die Zimmer sind deutlich höherwertiger eingerichtet, als beim Excalibur und sind nur geringfügig teurer pro Nacht. Das Buffet ist etwas teurer, als im Excalibur und nicht unbedingt deutlich besser. Das Luxor ist eher auf Jugendliche ausgerichtet.

Bellagio
Das wohl beste Hotel am Strip. Mit luxuriösen Zimmern, einem hochwertigen Buffet,  einem der besten Spas in Las Vegas und natürlich eigenen Shows. Besonders bekannt sind auch die Wasserspiele vor dem Hotel. Daher am besten ein Zimmer mit Blick auf die Wasserspiele reservieren. Leider ist es auch eines der teuersten Hotels in Vegas (100-300 Dollar / Nacht).

Hard Rock Hotel
Erstaunlich preiswert für die hochwertige Zimmerausstattung. Großes Casino-Areal, sehr schöne Poolanlage und eine interessante Lage, auch wenn der Strip ein wenig entfernt ist.

Golden Nugget (Downtown)
Downtown / Fremont Street ist ein extremer Gegensatz zum Strip. Die Hotels und Buffets (ab 10 Dollar) sind deutlich günstiger und der Mindesteinsatz sinkt auch auf bis zu 2 Dollar beim Blackjack. Dementsprechend verändert sich auch das Publikum. Trotzdem ist das Golden Nugget noch eines der besseren Hotels in Vegas mit einer kleinen aber interessanten Poolanlage (mit Wasserrutsche durchs Haifischbecken), sauberen und gut eingerichteten Zimmern und einem zuvorkommenden Service. Das Hotel liegt außerdem sehr nah zum Las Vegas Premium Outlet Center, welches im Gegensatz zum Las Vegas Outlet Center (in der Nähe vom Excalibur) auch Marken wie Lacoste führt. Zum After Christmas Sale sind dort Rabatte auf die sowieso schon reduzierten Preise von bis zu 60% möglich.
Lediglich das Buffet ist im Golden Nugget nicht zu vergleichen mit den Buffets am Strip.

Hilton
Das Hilton in Las Vegas ist grundsätzlich ein preiswertes Hotel mit sehr guter Anbindung an den Strip und hochwertig eingerichteten Zimmern. Es ist allerdings kein Luxushotel und bietet auch kein spannendes Casino.

Stratosphere Tower Hotel

Leider liegt dieses Hotel am Anfang vom Strip und zu Fuss benötigt man locker 20-25 Minuten, um bis zum Zentrum des Strip zu gelangen. Trotzdem ist es mit seinem großen Tower, dem angenehm gestalteten Casino und den schönen Zimmern auf jeden Fall einen Besuch wert.

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